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Bipolare Störung - was ist das?

Die bipolare Störung – früher auch manisch depressive Erkrankung genannt – gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und kann jeden treffen. Sie lässt sich heute mit modernen Behandlungsmethoden gut behandeln. Das Wort „Bipolar“ heißt wörtlich „zwei Pole“ und weist auf die zwei extremen Stimmungszustände hin, zwischen denen Betroffene in der Regel schwanken:
- z. B. euphorisches Glücksgefühl aber auch Antriebsüberschuss (Manie) und
- vollkommene Verzweiflung (Depression) usw
Dazwischen gibt es eine Vielzahl an Ausprägungen und Verläufen, die das ganze Spektrum menschlicher Stimmungszustände widerspiegeln können.

Nicht selten liegen aber auch beide Stimmungspole – Manie und Depression – gleichzeitig vor, z. B. starke Unruhe und gleichzeitig gedrückte Stimmung. In diesen Fällen spricht man von „bipolaren Mischzuständen“.
Jedoch gehen die Symptome weit über reine „Stimmungsschwankungen“ hinaus, denn die bipolare Störung betrifft das gesamte Denken, die Gefühle, den Körper und die Fähigkeit zur Lebensbewältigung.